Die unmittelbare Zeit nach der Hochzeit ist geprägt von überschwänglichen Anrufen der Verwandt- und Freundschaft.
“Ach, wie nett war es doch und Deine Gattin ist ja so eine Süße und wie hübsch sie aussah”, heißt es dann von der Verwandtschaft. Freunde erkundigen sich nach der Hochzeitsnacht und machen Ihre Witze über den Eröffnungswalzer und die irre witzigen Spielchen. Ich gehe davon aus, dass diese Anrufe in Kürze nachlassen werden. Oder etwa nicht? Tatsache ist auch, dass man mit den Gästen am längsten sprechen muss, die man eigentlich “nur gerade so” eingeladen hat. Die waren dann so glücklich dabei gewesen sein zu dürfen, dass sie aber auch wirklich jeden Schnaps hoch und runter getrunken haben und im Grunde auch das erste Stück Hochzeitstorte greifen wollen.
Die Hochzeitstorte (riesen Schichttorte) ist irgendwie abhanden gekommen. Am Morgen nach der Hochzeit war sie nicht mehr aufzufinden. Meine Vermutung ist, dass die Küche sich die Torte unter den Nagel gerissen hat. Sei ihr gegönnt, das Essen war gut.
Das Leben geht auf jeden Fall weiter und meine süße “Gattin” und ich hatten noch keinen Ehekrach…So kann es weiter gehen!
Auf die Ehe! Grüße Hans
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Hans ist ein anonymer Ehemann. Er schreibt über die Ehe und beschreibt das Leben als “Verheirateter”. Siehe hierzu die Ankündigung zu diesem “Eheblog”.
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COMMENTS / EIN KOMMENTAR
Johannes schrieb folgenden Beitrag am 17. Jul 09Hallo - wer kennt ein Hochzeitsgedicht aus dem fränkischen Raum mit dem Refrain “hoch und runter - nüber und rüber” - gesendet 1996 (Deutschlandfunk)?
Danke. Johannes
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