Die Brautentführung ist ein umstrittenes Thema bei der Hochzeit. Es gibt Bratpaare, die es vorher bei den Freuden ausschließen andere erwarten es geradezu.
Meist sind es die guten Freunde, die die Braut entführen. Die Entführer ziehen mit der Braut von Kneipe zu Kneipe. Das Auslösen kann mit einer Aufgabe für den Bräutigam verbunden werden, z.B. zahlen der Zeche.
Der Geschichte zufolge hatten der Klerus und der Adel im Mittelalter das Recht, ihre weiblichen Untergebenen in der Hochzeitsnacht zu entjungfern. Damals sollen die Bräute von den Vasallen der Obrigkeit aus den Hochzeiten abgeholt worden sein (entführt). Diese Geschichte ist aber wissenschaftlich äußerst umstritten.
Tipp: Immer mit Bedacht! So eine Entführung kann auch schon mal deneben gehen, vor allem wenn der Bräutigam es nicht merkt.
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COMMENTS / 2 KOMMEMTARE
Brigitte Baier-Moser schrieb folgenden Beitrag am 03. Jul 09Na toll - wenn dieser Brauch tatsächlich diese Vorgeschichte hat, dann ist das eigentlich eine ziemlich ekelhafte Geschichte.
Aber auch wenn das nicht stimmt, so denke ich, dass der häufig übermässige Alkoholgenuss bei den Brautentführungen sowieso jegliche feierliche Stimmung kaputt macht.
Sabine schrieb folgenden Beitrag am 22. Aug 09Auf meiner Hochzeit im Juli gabs natürlich auch eine Brautentführung (wir in Bayern nennen das auch Brautverziehen). Und es war wirklich eine derart super Stimmung. Unsere Band hat allen total eingeheizt und danach waren erst mal alle total fertig. :-) Aber das bleibt sicherlich allen in Erinnerung
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